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Familientag Erstkommunion

     
                         
                         
                     

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Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung trafen sich am 25. Januar Erstkommunionfamilien zusammen mit Pastor Müller und einigen Helfern, um sich auf die Spuren des Hl. Ludger zu begeben, der vor über 1200 Jahren das Christentum in diese Gegend gebracht hat.
Zunächst ging es hinauf zum Tannenberg, wo die kleine Kapelle und der Ludgerusbrunnen angeschaut wurden. Damals vor über 1200 Jahren hat der hl. Ludger den Menschen, die an einer großen Dürre litten, hier den Ort gezeigt, an dem sie graben sollten- und sie stießen auf eine Wasserader, die bis heute nicht versiegt ist.
Der nächste Halt war an der Kirche in Hämmken- der Hl. Kreuz Kirche. Die Legende berichtet, dass ein Kreuz auf der Lippe gegen den Strom schwimmend von den Bauern aus der Lippe gefischt und in die nahegelegene Kirche gebracht wurde.
Von da ging es zur Katharinenkapelle, dem ältesten Steinbau im Vest Recklinghausen, an der früheren Furt über die Lippe. Zur Zeit der Germanen wohnte in diesem Turm eine Seherin mit dem Namen Veleda. Sie sprach für die Händler und Kaufleute immer ein Orakel. Nachdem Ludgerus das Christentum ins Land gebracht hatte, wurde aus den Steinen des Turms der Priesterin, die kleine Katharinenkapelle gebaut.
Nun fuhr der Bus zur St. Maria Magdalena Kirche in Flaesheim- einem früheren Damenstift. Nach dem Kirchenbesuch wurde erst mal eine kleine Pause im Pfarrheim gemacht und das Picknick verzehrt. Die letzte Kirche war die Sixtus Kirche in Haltern. Hier steht das Kreuz, das ursprünglich in der Hl. Kreuz Kirche war. Dieses Kreuz in die Sixtus Kirche war gerade vor 6 Jahren nach dem tragischen Flugzeugabsturz für die Menschen in Haltern ein echter Zufluchtsort in ihrer großen Trauer und Not.
Zurück in Marl wurden alle Eindrücke noch aufgearbeitet. Jede Familien bekam nach dem Abschlussgottesdienst das nachgebastelte Gabelkreuz mit nach Hause. In der Zeit bis Ostern wollen die Familien mit guten Taten das Kreuz in einen Baum voller Blätter verwandeln. Den Abschluss bildete der gemeinsame Gottesdienst mit einer kleinen Prozession.
Es war für alle, die sich auf den Weg gemacht hatten, ein gelungener Tag mit vielen wertvollen Eindrücken!