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Pfarrnachrichten 

     
                         
                         
                     

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Kolumbarium Barbara - was lange währt, wird endlich gut!

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Impuls zum 5. Fastensonntag- Misereorsonntag 2020

von Pastor Florin Budau

In der Corona Virus Krise (viele sprechen vom Anfang der Krise) kommt mir in Gedanken der Anfang eines kirchlichen Liedes: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr; (GL 422). „Das ist ja heller Wahnsinn!“, hat vielleicht nicht nur einmal jeder von uns ausgerufen. Wir alle sind sprachlos geworden und wissen noch nicht, wie wir ausweichen können, um nicht angesteckt zu werden. Wir wollen uns gerne schützen, nicht nur uns, sondern wenn es möglich wäre, auch alle Menschen, die uns am Herzen liegen. Wir wünschen uns gerne, dass jemand aus dieser Welt einen Impfstoff gegen das Corona Virus herstellt, damit wir alle weiter in Sicherheit unseren Alltages  leben dürfen und nicht von unseren Lieben zu früh Abschied nehmen zu müssen.

 

Der 5. Fastensonntag ist der Misereor-Sonntag und steht unter den Motto: „Gib Frieden!“. Wir sind eingeladen im Libanon, in Syrien und weltweit um ein friedliches Miteinander zwischen Menschen und mit der Schöpfung zu Ringen. Mehr als acht Jahre dauert der Krieg in Syrien und eine halbe Million Menschen hat es das Leben gekostet. Ein Drittel der Bevölkerung hat das Land verlassen, und viele davon leben heute noch in Flüchtlingslagern. Davon 1,5 Millionen im Libanon. Die 12 Millionen gebliebene Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben.

Alle diese Menschen, die in Flüchtlingslagern oder in Syrien geblieben sind würden auch das Lied: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr; mitsingen. Sie sind alle sprachlos, würden gerne ausweichen um von dem Krieg geschützt zu sein. Doch der Krieg verschwindet nicht…

Das MISEREOR-Hungertuch (dass im Kleinformat vorne zu sehen ist) des Flensburger Künstlers Uwe Appold mit dem Titel „Mensch, wo bist du?“ soll uns auch in diesem Jahr begleiten und anregen. Hören wir in einem Augenblick der Stille in uns hinein, auf das, was uns bewegt und bedrängt: Mensch, wo bist du? Wo bin ich?

Wir sind aufgerufen wieder hinzuschauen, sich nicht von der Ohnmacht dumm machen zu lassen, sondern sich wie im Lied wandeln zu lassen: Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich. Wandle sie in Stärke; Herr, erbarme dich (GL 437); mit anderen zusammen stehen und gemeinsam aushalten.

Auf dem Hungertuch steht im Zentrum ein offenes Haus, umgeben von Gottes Glanz. Mit Gott an unserer Seite dürfen wir uns öffnen, mit ihm an unserer Seite werden wir offen in Beziehung zu treten mit Ihm, mit den Menschen im Libanon, in Syrien und weltweit.

 

Dann können wir auch singen:  „Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot, wenn alle die uns sehen, wissen: Hier lebt Gott: Jesus Christ, Feuer, das die Nacht erhellt, Jesus Christ, du erneuerst unsre Welt“ (GL 474).

Die Erzählung von der Auferweckung des Lazarus wird uns heute am 5. Fastensonntag vorgestellt. Als Jesus kommt ist Lazarus schon Tod. Die Schwestern Marta und Maria haben sich mittlerweile mit dem Tod ihres Bruders abgefunden, die Nachbarn klagen und weinen. Und auch Jesus zeigt Zeichen seiner mitfühlenden Menschlichkeit: Auch er weint.

Wir können auch wie Marta zu Jesus sagen: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber Jesus erwidert uns: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.

Jesus bleibt eben nicht beim Weinen stehen. Obwohl die Corona Krise und der Krieg menschlich gesehen- wenn wir uns mit dem Tod konfrontieren- absolut aussichtslos ist, handelt Er so wie im heutigen Evangelium und führt Lazarus zurück ins Leben. Lazarus, hebräisch Eleazar, – Gott hilft. Das ist eine Vorausdeutung dessen, was wir an Ostern feiern: Gott hilft, Gott führt ins Leben!

… Mensch wo bist du?... Gib Frieden!...

Allen einen schönen Sonntag und eine gute Woche .

Bleiben sie gesund!

Ihr Pastor Florin Budau

Gott, unser Vater, du hast uns das Leben geschenkt. In diesen Tagen der Corona Krise entdecken wir wie gefährdet es ist. Darum beten wir zu dir:

Steh uns mit Deiner Macht bei, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

 (Bischof Stephan Ackermann von Trier)

 

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Kinderfunk von St. Franziskus:

Das kleine rote Auto "Piccolo Francesco" ist diese Woche für die Kinder unterwegs  in den Libanon. Pastor Müller und Schwester Aloysiana erzählen von ihrer Fahrt.

https://soundcloud.com/pottmusic/piccolo-francesco-folge-1-misereor-fallt-nicht-aus

Hier hört ihr die Geschichte! Viel Spaß!

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Stand 20.03.

Da sich die Menschen derzeit nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln können, schließen sich die Pfarreien des Bistum Münster einer Idee aus dem Erzbistum Köln an. Bis zum Mittwoch der Karwoche läuten täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Kirchen, auch in St. Franziskus. Wir bitten euch, mit uns gemeinsam zu beten:

Gebet

Für alle, die jetzt Hilfe brauchen und in Sorge sind; für diejenigen, die sich in Wissenschaft, Medizin, Pflege und

im alltäglichen Leben um Hilfe bemühen und besonders für die  Schwächsten in unserer Mitte.

Herr, schenke uns deine Hilfe, Rat, Geduld und deinen Segen. Hilf unseren Kranken und

segne die guten Werke der vielen Helfenden. Sei bei uns mit deinem Geist, deinem Trost und deinem Segen.

Darum bitten wir, durch Christus unseren Herrn.

Maria, Hilfe der Christen, bitte für uns.

Dieses Gebet finden sie auch zum Mitnehmen in der Kirche!
Die Kirchen bleiben weiter für das persönliche Gebet geöffnet.

 

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Stand 19.03.

An jedem Freitag in der Fastenzeit zur Todesstunde Jesu um 15.00 Uhr läuten in St. Franziskus 5 Minuten die Totenglocken. Sie sind eingeladen zu Hause zu beten, z.b.  den schmerzhaften Rosenkranz oder ein Gesätz daraus („….Jesus, der für uns am Kreuz gestorben ist!“). Seien Sie sich dabei bewusst, dass Sie nicht alleine beten, sondern in Verbundenheit mit Gleichgesinnten. 

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Um die Coronaviren einzudämmen

  • sind bis auf Widerruf alle Veranstaltungen und Gottesdienste
  • in St. Franziskus Marl abgesagt.

 

  • Die Kirchen sind für das persönliche Gebet geöffnet.

 

  • Die Gemeindezentren bleiben bis auf Widerruf (mindestens bis zum 20. April) geschlossen.

 

  • Die Pfarrbüros sind zur Zeit nur telefonisch oder

        per E-mail

       (stfranziskus-marl@bistum-muenster.de)

        erreichbar.

        Zentralbüro Tel. 02365/ 380810

        Öffnungszeiten Zentralbüro:

        montags                  10 – 12  u. 15 – 17 Uhr

        dienstags - 

                         freitags:  09 – 12  u. 15 – 17 Uhr

       samstags                 10 - 12 Uhr

 

  • Auf Grund des Coronavirus entfallen die Geburtstags- und Krankenbesuche. Über einen Anruf wird sich sicher jeder freuen.

  • Über die Feiern der Erstkommunion, die Fußwallfahrt nach Kevelaer und die Fahrt nach Oberammergau wird später entschieden!

  • Die Bücherei Liebfrauen bleibt bis auf weiteres geschlossen.Die ausgeliehenen Bücher halten Sie bitte zu Hause. Sie werden automatisch verlängert.

  • Die Bücherei in Sickingmühle bleibt bis auf weiteres ebenfalls geschlossen.

  • Unter der Rubrik Gottesdienste finden sie Informationen, wo und wann welche Gottesdienste übertragen werden .

 

Ihr Seelsorgeteam von St. Franziskus

Marl, den 17. März 11.00 Uhr