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Brief von Schwester Stella aus Indien

     
                         
                         
                     
Familientag Erstkommunion
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Brief von Schwester Stella aus Indien
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Pfarreien im Bistum Münster stellen sich... 

Klara Hospiz

Bistum Münster
 
 
 

Lieber Pfarrer Ulrich Müller,

ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr 2019! Möge die Feier des Weihnachtsfestes allen Menschen auf der Welt Frieden und Freude bringen!
Ich bin Schwester Stella, die Oberin des Assisi Bhawan Konventes, Ramgargh! Ich schicke diese Mail an Schwester Rita in unserem Generalat in Münster. Sie wird Ihnen die Übersetzung geben.
Ich möchte Ihnen kurz berichten, was wir für die Leprakranken in Ramgargh tun. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die guten Wünsche und Gebete, die wir von Ihnen erhalten.
Wir dienen weiterhin allen benachteiligten Menschen in unserer Gegend, insbesondere den Leprakranken, die in der Kolonie leben. Schwester Sushma kümmert sich hauptsächlich um die medizinischen Bedürfnisse der Leprakranken. Schwester Anupa und ich sorgen zusammen mit anderen Schwestern der Gemeinschaft für alle anderen Bedürfnisse.
Die meisten Häuser in der Kolonie waren im letzten Monsun undicht. Wir haben ihr Hausdach, das tropfte, repariert.
In unserer Schule unterrichten wir 15 Schüler der Leprakolonie. Wir kümmern uns um alle ihre Bedürfnisse: Studiengebühren, Kleidung und Bücher.
Wir haben in der Kolonie ein formelles Schulungsprogramm für diejenigen, die nicht zur Schule gehen. Ein Lehrer wird ernannt, der die Kinder täglich unterrichtet.
Wir haben begonnen, die Frauen zu trainieren, um zu Hause Waschmittel und Phenol herzustellen. Dieses Programm hilft ihnen, eigene hausgemachte Produkte zu verwenden, anstatt sie im Laden zu kaufen, und die Kosten für die Hausarbeit zu reduzieren. Frauen und Mädchen werden weiterhin im Schneidern und Nähen geschult.
Zwei Mädchen absolvierten eine Krankenpflegeausbildung von der Kolonie. Jetzt sind sie verheiratet und arbeiten in ihrem eigenen Dorf, es geht ihnen gut und sie leben glücklich.
Mit Hilfe eines Regierungsprojekts erhielt jede Familie in der Leprakolonie letztes Jahr Toiletten.
Wir feiern mit den Menschen verschiedene wichtige Tage und die Hauptfeste. Solche Feiern bringen Einigkeit und Verständnis unter den Menschen. Es ist auch eine Gelegenheit für sie zu wissen, dass jemand für sie sorgt.
Wir übernehmen die medizinischen Kosten und die Ausbildung der Kinder in der Leprakolonie. Ich füge einige Fotos aus der Leprakolonie bei.
Herzlichen Dank, dass Sie uns dabei unterstützt haben, den Dienst für die Vernachlässigten der Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Wir sind allen in Ihrer Gemeinde, dem Pfarrgemeinderat, Schwester Aloysiana und allen Menschen in Marl dankbar, dass Sie uns bei diesem Dienst helfen.
Wir glauben, dass Barbara Kilian und Susanna Bitter, die uns vor Jahren in Ramgargh besucht haben, unsere Situation besser kennen. In den letzten Jahren haben sich viele Veränderungen ergeben. Viel gute Entwicklung in der Umgebung und gleichzeitig zusätzliche Probleme.
Wir haben auch schwierige Situationen aufgrund politischer Gegebenheiten; doch der Glaube an die Vorsehung Gottes hält unseren Geist aufrecht, um mit Mut den Menschen in Not zu helfen.
Anderseits können wir Sie für alles Gute, das Sie für uns tun, unseres Gebetes versichern!

In Dankbarkeit
Sr. M. Stella