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Geschichte der Barbara-Kirche

     
                         
                         
                     

 
 
 

St. Barbara in der Waldsiedlung nahm seinen Anfang, nachdem es Anfang der 30-er Jahre  zur Abteufung der Schachtanlage 3/7 des Bergwerks "Auguste-Victoria" kam. Schon vor dem zweiten Weltkrieg entstanden in dem ehemaligen Waldgebiet zwischen Marl-Hüls und Sickingmühle erste Straßenzüge mit kleinen Zechenhäusern. Die Katholiken gehörten zu diesem Zeitpunkt zur Pfarrgemeinde in Sickingmühle. In den fünfziger Jahren kam es zu einem explosionsartigem Anwachsen des neuen Wohngebietes. 1954 begann mit Pastor Wilhelm Stammkötter ein eigenes kirchliches Leben vor Ort. Die Gottesdienste fanden zunächst im gerade errichteten Kindergarten und ab 1955 in einer eigens errichteten Holzkirche statt. Im gleichen Jahr  kam es zur offiziellen Abpfarrung von Sickingmühle. 1958 ist die Grundsteinlegung der modernen und großen Barbara-Kirche. So wuchs eine lebendige Gemeinde, die zeitweilig die größte im Stadtgebiet Marl  war. Anfang der sechziger Jahre zählte man 5500 Gemeindemitglieder und am Sonntag kamen durchschnittlich 1300 Besucher zur hl. Messe.

Impressionen Barbara-Kirche

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Ab 1980 kam es durch die kleiner und älter gewordenen Familien und durch den Zuzug vieler türkischer Mitbewohner im Landschaftsbild der Waldsiedlung zu großen Veränderungen. 1991 wird am Bachackerweg eine Moschee eröffnet, was verständlicherweise eine weitere Konzentration türkischer Mitbewohner begünstigte. Die kleingewordene Barbara-Gemeinde, sie zählte im Oktober 2003 noch 2700 Mitglieder, stellte sich mit ihren Möglichkeiten der Aufgabe zur Integration, so wurden z.B. anteilmäßig türkische Kinder im Kindergarten aufgenommen.

1995 geht nach über 31 Jahren der zweite Pfarrer der Barbaragemeinde, Heinrich Bley, in den Ruhestand. Nach einer zweijährigen Zwischenlösung ernennt der Bischof von Münster am 1.2.1998 den Pfarrer von Christ König  zum Pfarrverwalter von St. Barbara. Von diesem Zeitpunkt an gibt es im nördlichen Stadtgebiet einen Pastor für drei nahe beieinander liegende Gemeinden, was zweifelsohne eine äußerst günstige Voraussetzung für die Neugründung der St. Franziskus-Pfarrei war.