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Geschichte Christ-König

     
                         
                         
                     

 
 
 

Christ-König in Sickingmühle nimmt seinen Anfang gleich nach dem ersten Weltkrieg in den zwanziger Jahren. Damals gehörten die Katholiken zur Hl.-Kreuz-Pfarre nach Hämmken, Haltern. Zum Gottesdienst mussten 5 Kilometer zurückgelegt werden, was bei fehlender Motorisierung nicht nur für die Alten und Kinder eine große Belastung bedeutete. Um dem Abhilfe zu schaffen, planten die wenigen Sickingmühler Familien eine eigene Kirche. Doch ihr Pastor in Hämmken war dagegen. So machte man sich heimlich ans Werk. Man sprach zunächst vom Bau einer großen Scheune, später von der Errichtung eines Jugendheimes, bis man 1926 den Weihbischof von Münster vor vollendete tatsachen stellte. Er besuchte auf einer Firmreise unvorhergesehener Weise (man hatte den Fahrer mit einem Schinken bestochen) Sickingmühle. Der Weihbischof war von dem Engagement der Einwohner für eine eigene Kirche so beeindruckt, dass er zu Weihnachten im gleichen Jahr den ersten Gottesdienst erlaubte. Das war der Beginn der späteren Pfarrei Christ-König.

Impressionen Christ-König-Kirche

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Zunächst blieb alles klein und bescheiden, bis Ende der fünfziger und Anfang der sechziger Jahre für die nahegelegenen Chemischen Werke Marl-Hüls im Gebiet von Sickingmühle viele Werkswohnungen entstanden. Die Gemeinde wuchs auf 1200 Mitgliedern an. Um der Seelsorge gerecht zu werden wurden ein eigenes Jugendheim und ein zweigruppiger Kindergarten errichtet. 1972 übernahm Pfarrer Heinrich Bücker für über 18 Jahre die Gemeinde. Ab 1979 war er gleichzeitig Pfarrverwalter für St. Konrad in Marl-Hüls. Damit wurde schon damals ein erster Schritt im Hinblick auf die spätere Neugründung von St. Franziskus  getan.

Einen wichtigen Aufschwung erlebte die Christ-König-Gemeinde,  als am 12. Januar 1993 ein Brand ihre Kirche zerstörte. Der Wiederaufbau weckte viel Eigeninitiative, die u.a. auch die großen Pfarr- oder Karnevalsfeste für den gesamten Ortsteil ins Leben rief.